Erste Impfungen gegen das Coronavirus auch in Saarlouis – Impfzentrum Saarland-West hat Betrieb aufgenommen

Das „Impfzentrum Saarland-West“ der Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern hat seinen Betrieb aufgenommen. „Trotz kleiner Anlaufschwierigkeiten konnten wir am ersten Tag 100 Personen erfolgreich durch den Impfprozess begleiten“, resümiert Saarlouis Landrat Patrik Lauer.

Gemeinsam mit dem Landkreis Merzig-Wadern habe man in wenigen Wochen eine organisatorische Glanzleistung vollbracht und in einer stillgelegten Fabrikhalle ein Impfzentrum mit 18 Impfstationen aufgebaut. „Hier hat Verwaltung gezeigt, was sie kann. Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass wir diesen geschichtsträchtigen Schritt in Richtung Pandemiebekämpfung gemeinsam anstoßen können,“ so Lauer. Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, können in Saarlouis täglich bis zu 1000 Personen gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

„Wir sind medizinisch top aufgestellt. Keiner der Impflinge musste nach dem Einstich im Sanitätsbereich behandelt werden“, erklärt der Leiter des Impfzentrums, Matthias Strauß. Er und sein Team sorgen für einen reibungslosen Ablauf und stehen allen Impflingen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite.

Auch Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern, zieht ein erstes positives Fazit: „Die kleineren Anlaufschwierigkeiten lassen sich beheben. Mit dem Beginn der Impfungen wurde ein entscheidender Auftakt im Kampf gegen das Corona-Virus eingeläutet.“

Die Landrätin zeigt sich „zuversichtlich, dass die Impfungen den Corona-Alltag entlasten werden, sodass im Laufe des Jahres wieder Normalität einkehren kann. Vor allem hoffe ich daher, dass in den nächsten Wochen eine größere Stückzahl der Impfdosen eintrifft.“ Daniela Schlegel-Friedrich möchte sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie dem medizinischen Fachpersonal bedanken, „die in den vergangenen Wochen zur schnellen Eröffnung des Impfzentrums beigetragen haben und nun einen reibungslosen Ablauf im Impfzentrum ermöglichen“.

Saarlouis, 30.12.2020

Pressestelle Landkreis Saarlouis