Mehr Platz für Betreuung und Bildung: In unserer Gemeinde haben die Bauarbeiten für den Neubau der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) an der Grundschule St. Bonifatius begonnen. Künftig soll das Gebäude Platz für bis zu 260 Kinder bieten.
Am 22. September 2026 wurde mit dem offiziellen Spatenstich ein wichtiger Meilenstein für die Gemeinde Überherrn gefeiert. Besonders freute uns der Besuch unserer Ehrengäste, der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, sowie der Ministerin für Bildung und Kultur, Christine Streichert-Clivot. Neben weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung nahmen auch die Schulleitung, der Betreuungsträger Caritas, Eltern und Kinder an der Veranstaltung teil. Die Kinder sorgten mit ihrem Beitrag für einen gelungenen Auftakt.
Die FGTS an der Grundschule St. Bonifatius wird seit vielen Jahren intensiv genutzt. Die Nachfrage wächst stetig und die vorhandenen Räumlichkeiten werden den heutigen und künftigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein Neubau schafft ab dem Schuljahr 2028/2029 die notwendigen räumlichen Voraussetzungen für eine verlässliche Ganztagsbetreuung und unterstützt Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Alltag.
Bereits Mitte 2023 startete das Projekt mit einem Planerfindungsverfahren, im Januar 2024 folgten dann die Architektenvorstellungen. Dass nun der Spatenstich erfolgen konnte, ist vor allem Dank der finanziellen Unterstützung von Bund und Land erst möglich. Denn die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 9,73 Mio. € und könnten von der Gemeinde alleine nicht gestemmt werden. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, das den Bau mit einer Bedarfszuweisung in Höhe von 2 Mio. € unterstützt. Außerdem erhält die Gemeinde 589.000 € aus dem Landesprogramm BAUSTEIN, rund 296.00 € über einen KfW-Zuschuss sowie rund 3 Mio. € im Rahmen des Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (LuKIFG).
Mit dem Beginn der Bauarbeiten setzt die Gemeinde Überherrn ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der Kinder und Familien. Der Neubau soll dazu beitragen, dem steigenden Betreuungsbedarf gerecht zu werden und die Bildungs- und Betreuungsangebote vor Ort langfristig zu stärken.
Die Gemeinde bedankt sich bei allen Beteiligten, die die Planung und Umsetzung des Projekts unterstützen, und bittet die Anwohnerinnen und Anwohner bereits jetzt um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit.






















